1941 wurde der erste gasbefeuerte Kammer-Durchlauftrockner der Firma Gehring&Hebenstreit aufgestellt. Mit diesem Trockner, der über eine gute Temperaturregeleinrichtung und über eine im Boden eingelassene Transporteinrichtung mit regelbarer Durchlaufzeit verfügte, war sicher der Zeitpunkt gekommen, bei dem die zunehmende Automatisierung gegriffen hat.
1945 kamen wieder die ersten Aufträge von den Spielwarenherstellern und auch Anfragen von der Emballagenindustrie.
1950 wurde dann ein zweistöckiges Fabrikgebäude errichtet, in welchem die Räumlichkeiten für die Druckvorlagenherstellung geschaffen wurden. Gedruckt wurden an zwei Flachoffsetpressen der Marke Steinmeß und Stollbert und Werner + Stein sowie an einer Mailänder Rotationsblechdruckmaschine mit einem kurzen Zwischentrockner. An allen Maschinen wurde in der Regel von Frauen von Hand angelegt. Die damalige Durchschnittsleistung lag bei etwa 600 Tafeln in
der Stunde.
1952 wurde ein neuer Durchlauftrockner mit integrierter Tafelwendevorrichtung im Format 840x642 bestellt. Gekoppelt mit einer gebrauchten König-Lackiermaschine, die im Eigenbau mit einer Hinterkantenanlage versehen wurde, ermöglichte diese Linie, die ersten Lötstreifen lackieren zu können.
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